Mitglied
Landesverband deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
Die Sozialpädagogische Beratungsstelle des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. wird seit 1989 durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich über das gesamte Berliner Stadtgebiet.
Wer wir sind
Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. ist eine bürgerrechtliche Selbstorganisation der Sinti und Roma in Berlin und Brandenburg.
Der Verband wurde 1978 im Zuge der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Deutschland zunächst als „Cinti-Union Berlin“ gegründet. 1994 erfolgte die Umbenennung in „Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.“.
Seit dem 1. Januar 2026 ist Markus Rosenberg erster Vorsitzender des Landesverbandes. Er gehörte bereits 1978 gemeinsam mit seinem Vater Otto Rosenberg zu den Mitbegründern der Cinti-Union Berlin und war über viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen für den Verband tätig.
Was wir anbieten und woran wir arbeiten
Wir vertreten die Interessen von Sinti und Roma gegenüber politischen und gesellschaftlichen Institutionen in Berlin und Brandenburg und setzen uns für gesellschaftliche Gleichstellung, Teilhabe und Minderheitenschutz ein.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Sozialpädagogische Beratungsstelle, deren Angebot sich an Menschen im gesamten Berliner Stadtgebiet richtet.
Darüber hinaus engagieren wir uns in der Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören unter anderem wissenschaftliche Seminare und Tagungen zur Geschichte und Kultur der Sinti und Roma sowie die Erstellung und Verbreitung von Publikationen.
Durch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Initiativen fördern wir außerdem die gesellschaftliche Vernetzung. Seit August 2026 besteht beispielsweise eine Kooperation mit der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA).
Was uns bewegt
Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Sinti und Roma gleichberechtigt teilhaben können und als anerkannte nationale Minderheit geschützt werden.
Wir setzen uns gegen Antiziganismus und Diskriminierung ein und engagieren uns für Bürgerrechte, gesellschaftliche Gleichstellung und politische Teilhabe. Ebenso wichtig sind uns die Erinnerungskultur und die Aufarbeitung der Geschichte sowie Bildung und der Austausch zwischen Angehörigen der Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft.
Mit unserer Arbeit möchten wir Vorurteile abbauen, Minderheitenrechte stärken und dazu beitragen, dass Sinti und Roma ihre Interessen selbstbestimmt vertreten können.
